VMB Versicherungsmakler Markus Böttcher

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Was kostet ein Pflegeplatz im Heim?

Immer öfter hört man, dass meist alte Menschen nicht mehr zuhause leben können und in ein Heim ziehen müssen. Für diese Menschen ist es oftmals nicht leicht. Einen alten Baum soll man ja nicht mehr umpflanzen. Dazu kommt noch die hohe Belastung der Kosten. Aber auch junge Menschen müssen schon oftmals in stationäre Pflege. Sei es durch einen Unfall oder eine schwere Krankheit, die die Familienangehörigen nicht mehr bewerkstelligen können. Auch solche Fälle gibt es zuhauf in Pflegeheimen überall. Schauen Sie sich mal um in einem Pflegeheim!

Seit 2017 ist die Pflegeversicherung von den 3 Pflegestufen umgestellt auf 5 Pflegegrade. Diese Pflegegrade beschreiben den Umfang der Hilfeleistung, die ein Pflegebedürftiger erhält. Wie hoch sind nun genau die Kosten im Pflegeheim? Was müssen Sie zuzahlen? Und wovon lebt Ihre Familie, wenn Sie ins Heim gehen?

Erstmal zu den Kosten: Die Zuzahlung ist nun einheitlich geregelt. Ich habe hier mal die Kosten eines durchschnittlichen Pflegeheimes in Ostfriesland herausgesucht. Sie können aber auch auf der Seite

http://www.aok-pflegeheimnavigator.de

selber schauen, was ein Heim in Ihrer Umgebung kostet.


Und wie hoch ist nun meine Zuzahlung?

Bitte schauen Sie sich diese Seite des Bundesministeriums für Gesundheit an! Hier können Sie genau einsehen, welche Leistung Sie zu erwarten haben.

Gemäß den neuen Pflegegraden ist die Zahlung der gesetzlichen Pflegeversicherung

in neuen Pflegestärkungsgesetz geregelt.

Wenn Sie jetzt die Kosten des Pflegeheims haben und die Zahlung der Pflegeversicherung gegenrechnen, wissen Sie nun genau, was auf Sie zukommt. Im Schnitt fehlen mindestens 1.000 Euro bis 1.500 Euro - jeden Monat.

Wenn Sie Vermögen haben, also Geld auf der Bank, ein Haus, Wertpapiere oder ähnliches, müssen Sie dies erst aufbrauchen bzw. Ihr Haus verkaufen, bevor Sie Geld vom Sozialamt bekommen. Aber wo wohnt dann Ihr Partner oder Ihre Partnerin, wenn Ihr Haus verkauft ist?

Das ist alles recht unbefriedigend. Vor allem, weil Sie Ihr Vermögen erst einmal aufbrauchen müssen, bevor Sie Geld vom Sozialamt bekommen. Aber so ist es nunmal.

Sie können dieses Problem umgehen, wenn Sie eine private Pflegetagegeldversicherung oder eine Pflegerente abschließen. Diese Versicherungen zahlen je nach Pflegegrad eine Pflegerente bzw. ein Pflegetagegeld. Auch hier gibt es Gesundheitsfragen, es ist also besser, man schließt so etwas ab, solange man gesund ist. Diese Pflegetagegeldversicherung sollte so hoch abgeschlossen werden, dass man alle Kosten selbst im höchsten Pflegegrad abdecken kann, ohne an die Ersparnisse oder gar das Immobilienvermögen zu müssen. 

Es gibt übrigens auch eine gesetzlich geförderte Pflegeversicherung:

Der Pflege-Bahr - die staatlich geförderte Pflegezusatzversicherung

Seit  2013 gibt es eine staatlich geförderte, freiwillige, private Pflegezusatzversicherung, den „Pflege-Bahr“. Die Förderung erfolgt in Form einer Zulage. Der Grund für diese Pflegezusatzversicherung als Pflegetagegeld ist die stark steigende Anzahl der Pflegebedürftigen. Die ärztliche Versorgung wird immer besser, die Menschen immer älter, aber auch immer länger zum Pflegefall.

Diese staatlich geförderte Zulage können Sie ab dem 18. Lebensjahr abschließen, wenn Sie noch keine Leistungen aus der Pflegeversicherung beziehen. Dabei spielt auch der Gesundheitszustand keine Rolle. Vorerkrankungen werden nicht abgefragt. Es gibt lediglich eine Wartezeit.

Sie beauftragen mit dem Vertragsabschluss das Versicherungsunternehmen, die Zulage für Sie zu beantragen. Dabei helfe ich Ihnen natürlich.

Wirklich jeder sollte zumindest ein privates Pflegetagegeld über den Pflege-Bahr haben, um die hohen Kosten bei einer Pflegebedürftigkeit zumindest etwas abzufedern. Besser ist natürlich noch ein zusätzliches Pflegetagegeld oder auch eine Pflegerente, um die gesamten Kosten der Pflegebedürtigkeit anzusichern.

Hierzu habe ich die nötigen Vergleichsrechner für Sie und helfe Ihnen bei der Auswahl.



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